Rettungskette |
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Erste Hilfe: Die Rettungskette Schritt für Schritt erklärtPlötzlich ist es passiert. Sie geraten in eine Situation, in der das Leben eines Menschen in Ihren Händen liegt. Einen kühlen Kopf zu behalten kann jetzt zur wahren Belastungsprobe werden. |
Umso wichtiger ist es, dass wertvolle Zeit nicht durch Unsicherheiten in der Rettungskette geraubt wird. Je sicherer Sie die Abläufe kennen, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist: Der Mensch in Lebensgefahr.
Warum eine Rettungskette?
Als Erstversorger stehen Sie am Anfang einer Kette, deren Glieder nahtlos ineinander greifen müssen und nicht abreißen dürfen, um die Überlebenschancen des Patienten zu erhöhen. Sie besteht aus den vier Gliedern: Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Notruf, Erste Hilfe und Rettungsdienst/Krankenhaus. Dabei wird vorausgesetzt, dass immer zuerst eine Absicherung und Maßnahmen zum Selbstschutz erfolgen. Das heißt zum Beispiel, dass im Falle eines Verkehrsunfalls die Warnblinkanlage eingeschaltet und in genügendem Abstand ein Warndreieck aufgestellt wird. Außerdem sind Schutzhandschuhe ein Muss, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass vom Notfallopfer Krankheiten übertragen werden können. Um effizient erste Hilfe leisten zu können, sollten Sie die ersten drei Glieder der Rettungskette verinnerlichen. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes schließlich ist Ihre Arbeit abgeschlossen.
Wie funktioniert die Rettungskette?
Die Handlungsabläufe der einzelnen Kettenglieder sind knapp gefasst und einfach zu merken:
Erstes Glied der Rettungskette: Lebensrettende Sofortmaßnahmen
- Absichern
- Stabile Seitenlagerung
- Beatmung und Herzdruckmassage
- Blutstillung
- Schockbekämpfung
Zweites Glied der Rettungskette: Notruf
Beim Absenden eines Notrufs, gilt es die 5 Ws zu beantworten:
- Wo ist der Notfallort?
- Was ist geschehen?
- Wie viele Verletzte oder Erkrankte gibt es?
- Welche Art von Notfall liegt vor?
- Warten, dass der Gesprächspartner das Telefonat beendet
Drittes Glied der Rettungskette: Weitere erste Hilfe
- Weitere Wundversorgung
- Wenn nötig lebensrettende Sofortmaßnahmen weiterhin durchführen
- Beruhigender Zuspruch
