Arzneimittel |
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Sichere Arzneimitteltherapie: So funktioniert esWer viele Medikamente parallel einnimmt, kann schnell einmal den Überblick verlieren: Welche Pille soll zu welcher Tageszeit geschluckt werden? |
Sind Präparate dabei, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinträchtigen? Welche rezeptfreien Arzneien nimmt man zusätzlich, von denen aber kein Arzt weiß?
Falscher Umgang mit Arzneimittelcocktails birgt Risiken. Behalten Sie den Überblick!
Das Merkblatt „Tipps für eine sichere Arzneimitteltherapie“ gibt acht wertvolle Anregungen, wie man sich selbst schützen kann. Es ergänzt die persönliche Beratung durch Ärzte und Apotheker und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Die Tipps wurden vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des „Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit“ 2010 erarbeitet.
Alles im Griff – mit dem Medikamentenplan
Wertvolle Hilfe bei der Auflistung der Arzneimittel bietet der Medikamentenplan, entwickelt vom Aktionsbündnis Patientensicherheit. Werden Sie selbst aktiv: Scheuen Sie sich nicht beim Arztbesuch nach diesem Plan zu fragen! In manchen Praxen ist er bereits vorrätig. Wenn nicht, können Sie sich das Formular hier ausdrucken, zur Behandlung mitbringen und mit Ihrem Arzt gemeinsam ausfüllen.
ArzneimittelSERVICE – Kooperationen mit Pharmaunternehmen
Warum schließen wir Kooperationen mit Pharmaunternehmen?
Die Ausgaben für Arzneimittel gehören zu den größten Kostentreibern im Gesundheitswesen. Insbesondere durch die Erfolge in der Arzneimittelforschung, nimmt die Zahl der Patienten, die mit neuen Medikamenten erfolgreicher behandelt werden können, deutlich zu. Gleichzeitig steigt der Arzneimittelverbrauch mit dem Älterwerden der Patienten. Die demographische Entwicklung mit einer alternden Bevölkerung führt somit automatisch zu einem höheren Arzneimittelverbrauch und folglich zu mehr Ausgaben in diesem Bereich. Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten erhalten Privatversicherte zudem häufiger innovative Medikamente oder Originalpräparate, deren Patentschutz bereits abgelaufen ist. Doch diese Medikamente sind meist teurer als schon länger auf dem Markt erhältliche Arzneien oder wirkstoffgleiche Generika. Seit 2007 hat die private Krankenversicherung die Möglichkeit, mit Arzneimittelherstellern Kooperationen zu schließen. Die direkte Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um die permanenten Kostensteigerungen in Grenzen zu halten. Der Arzt ist durch die Kooperationen in seiner Arzneimittelwahl nicht eingeschränkt.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparaten und Generika?
Generika sind Arzneimittel, die nach der Rezeptur der Originalpräparate produziert werden, nachdem der Patentschutz ausgelaufen ist. Sie sind den Originalpräparaten qualitativ absolut ebenbürtig, da sie den gleichen Wirkstoffgehalt aufweisen. Auch sie durchlaufen ein aufwändiges Zulassungsverfahren. Da Generika-Firmen jedoch kaum Forschungs- und Entwicklungskosten haben, können sie günstiger produzieren. Die Präparate kosten deshalb durchschnittlich nur ein Sechstel der patentgeschützten, verschreibungspflichtigen Pendants.
Mit welchen Pharmaunternehmen kooperieren wir?
Zu unseren Kooperationspartnern zählen die Generikahersteller Hexal, Sandoz, 1 A Pharma, Stadapharm, Aliud und TAD sowie die Originalhersteller Daiichi Sankyo, SANOFI und Nycomed.
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Müssen Kunden beim Bezug von Arzneimitteln der Kooperationspartner etwas besonderes beachten?
Nein – für unsere Kunde ändert sich beim Bezug der Arzneimittel von Kooperationspartnern nichts. Sie zahlen das Medikament nach wie vor in der Apotheke und haben anschließend die Möglichkeit, sich das Rezept von uns tarifgemäß erstatten zu lassen. Den Rabatt für die erstatteten Vertragspräparate erhalten wir als Versicherer direkt von den Pharmaunternehmen und schreiben ihn anschließend zu 100 Prozent den Tarifen gut. Die Rabatte entlasten damit den jeweiligen Tarif und kommen in dieser Form den Kunden zu Gute.









