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Vorurteile gegenüber der privaten Krankenversicherung

 

Vorurteile


Immer mehr Menschen stehen vor der Entscheidung, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern sollen. Über die Produkte und Konditionen der privaten Krankenversicherer gibt es jedoch eine Vielzahl von Urteilen und Vorurteilen.


Vorurteil 1: Es gibt Menschen, die sagen: "Eine private Krankenversicherung ist im Alter nicht bezahlbar".

Doch das Gegenteil ist der Fall, denn bei der privaten Krankenversicherung (PKV) zahlt man in jungen Jahren mehr, damit der Versicherungsschutz auch im Alter bezahlbar bleibt. Jede Generation bildet nur die Rückstellungen für später, welche sie selbst benötigt.

  • Dadurch muss nicht - wie beim Umlageverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - die junge Generation für immer mehr ältere Menschen bezahlen.

Wie funktioniert das?

In jungen Jahren wird nur ein Teil der Beiträge zur Deckung der aktuellen Krankheitskosten benötigt. Ein großer Teil wird zur Bildung von Alterungsrückstellungen verzinslich angesammelt. Daraus werden die aufgrund häufigerer Erkrankung im Alter höheren Gesundheitskosten mitfinanziert. Durch dieses so genannte Kapitaldeckungsverfahren der PKV sorgt jede Generation für sich - und damit auch jeder Einzelne persönlich - für das Alter vor.

  • Die Problematik der Umlagefinanzierung der GKV, nämlich eine Verschiebung des Verhältnisses von alt und jung und daraus resultierende steigende Beiträge, entfällt bei der PKV.

cb_grafik1vorurteile 

Für die Zukunft kann niemand verbindliche Aussagen machen, aber ein Rückblick kann Aufschluss darüber geben, was man in der Zukunft erwarten kann.

Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen der PKV für weitgehend stabile Beiträge im Alter. Dazu gehören

  • der 10%ige Zuschlag auf den Beitrag in der Vollversicherung, der ausschließlich zur Bildung einer zusätzlichen Rückstellung zur Beitragsentlastung im Alter dient.
  • Als weitere Maßnahme werden 90 % der über den gesetzlichen Rechnungszins von 3,5 % hinausgehenden Zinserträge aus den Alterungsrückstellungen zusätzlich zur Beitragsentlastung im Alter eingesetzt.


Vorurteil 2: Die Familie - "Wenn eine Familie gegründet wird und Kinder kommen, wird die private Krankenversicherung unbezahlbar."

Unsere Leistungen sind wesentlich günstiger als man annimmt. Auch wenn sich das Gerücht, privater Krankenversicherungsschutz sei teurer Luxus, hartnäckig hält: Sehen Sie selbst, wie attraktiv unser Angebot ist!


Vorurteil 3: Krankentagegeld - "Die Krankengeldzahlungen der gesetzlichen Krankenkassen sichern den Lebensstandard ausreichend."

Keiner von uns denkt gerne daran, für längere Zeit krank zu werden. Doch für gesetzlich Versicherte lauert die Gefahr in der Zeit nach der Lohnfortzahlung: Sie können nicht damit rechnen, dass ihr Krankengeld annähernd ihrem Gehalt entspricht, das sie benötigen, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten und allen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Unser Beispiel zeigt, wie gravierend dieser Ausfall tatsächlich ist:

  • Berechnung der Lücke (Pflicht/freiwillig)

Pflichtversicherter: 

Freiwillig Versicherter:

Brutto-Einkommen = 2.300 EUR Brutto-Einkommen = 4.100 EUR
Netto-Einkommen = ca.1.400 EUR Netto-Einkommen = ca. 2.500 EUR
Krankengeld = 1.085 EUR Krankengeld = 1.940 EUR
Einkommensminderung =315 EUR Einkommensminderung = 560 EUR

Je höher das Einkommen, desto größer ist natürlich auch der Verdienstausfall. Für die beiden Beispiele ließe sich die Lücke mit 4,04 EUR (Pflichtversicherter) bzw. 8,08 EUR (Freiwillig Versicherter) monatlichem Beitrag schließen (angenommen, dass beide 35-jährige Männer sind).


Vorurteil 4: Die Leistungen - "Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt alles."

  • Haben Sie sich schon ein Zuzahlungsheft von Ihrem Apotheker geben lassen? In diesem Heft können Sie sich Ihre Zuzahlungen für Medikamente usw. bescheinigen lassen. Erst wenn Sie 2 Prozent Ihrer Jahresbruttoeinkünfte erreicht haben, brauchen Sie keine weiteren Zuzahlungen zu leisten.
  • Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen? Haben Sie sie ganz oder teilweise selbst bezahlt?
  • Waren Sie schon einmal bei einem Heilpraktiker? Hat die GKV die Rechnung bezahlt?
  • Stellen Sie sich ein Krankenhauszimmer vor: 4 Betten, mehrere Fernseher und Radiosender. Das kann durchaus an den Nerven zehren, und zwar gerade dann, wenn Sie mehr denn je auf Ruhe angewiesen sind. Es geht aber auch anders: Sie können auch komfortabel in einem Einbettzimmer verweilen und sich den Tag so gestalten, wie es Ihre Krankheit zulässt – in privater Atmosphäre.
  • Im Krankenhaus werden Sie viele unterschiedliche Ärzte kennen lernen. Das bezahlt die gesetzliche Krankenkasse. Sie können sich aber auch von einem Arzt Ihres Vertrauens, dem Chefarzt, behandeln lassen.
  • Wenn das Budget aufgebraucht ist, beginnt die "gesetzliche" Wartezeit! Sie warten auf eine notwendige Behandlung, oder Sie werden als Privatpatient angemessen behandelt.
  • Sparen Sie jetzt schon, um später Ihren Zahnarzt bezahlen zu können, oder haben Sie schon einmal kräftig in die Tasche gegriffen? Ihr Zahnarzt schließt Zahnlücken, die private Krankenversicherung finanzielle Lücken.
 

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